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Tankrabatt startet mit schnell fallenden Preisen

Die Spritpreise sind deutlich gefallen - teils weit unter 2 Euro.

Der Tankrabatt hat zum Start vielerorts für stark fallende Spritpreise gesorgt. Bereits um Mitternacht herum wurden Benzin und Diesel abrupt billiger. Auf dem Spritpreisportal Tankerkönig sackten die ermittelten deutschlandweiten Durchschnittspreise zwischen 23.41 Uhr und 0.41 Uhr um rund 10 bis 11 Cent ab. 

Bis zum Morgen ging es noch deutlich weiter nach unten: Der ADAC ermittelte um 8.00 Uhr für Super E10 einen bundesweiten Durchschnittspreis von 2,062 Euro. Das waren 14,5 Cent weniger als zum gleichen Zeitpunkt am Mittwoch. Diesel kostete um 8.00 Uhr im Schnitt 2,209 Euro – das waren 15,2 Cent weniger 24 Stunden zuvor. «Damit wurde ein Großteil der steuerlichen Entlastung von rund 17 Cent bereits an die Verbraucher weitergegeben», bewertet der Verkehrsclub die aktuellen Preise.

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E10 oft unter 2 Euro

Vielerorts wurde Superbenzin der günstigeren Sorte E10 für weniger als 2 Euro angeboten, wie aus dem Portal des ADAC hervorgeht. Hier gibt es allerdings regionale Unterschiede: In München, Stuttgart oder Leipzig gab es sehr viele solcher Angebote. In Berlin waren es zahlreiche, in Hamburg und Köln gab es dagegen nur wenige bis kaum solcher Angebote. Für den zuletzt deutlich teureren Diesel-Kraftstoff blieben die Preise in der Regel aber klar über zwei Euro.

Der Morgen ist seit Einführung der 12-Uhr-Regel allerdings ein vergleichsweise günstiger Tankzeitpunkt. Am späten Vormittag fallen die Preise oft noch ein Stück weiter, steigen dann mittags aber stark an – oft um mehr als 20 Cent pro Liter. Der ADAC kündigte an, im Blick zu behalten, «wie es nach 12.00 Uhr aussieht, wenn die tägliche Erhöhung dazukommt». Die Preise zeigten, welche Dynamik im Kraftstoffmarkt bestehe und dass es Spielraum für niedrigere Preise gebe.

16,7 Cent pro Liter Steuerrabatt

Seit Mitternacht gilt für Benzin und Diesel, die Tanklager und Raffinerien verlassen, ein Steuernachlass von 16,7 Cent pro Liter. Wie vollständig dies an die Verbraucher weitergegeben wird, wird sich in den nächsten Tagen zeigen. Es gibt keine direkte Verpflichtung der Tankstellen, die Preise zu senken. Zudem sind Berechnungen dazu komplex. Der ADAC mahnte allerdings, dass die Steuersenkung «weder mit dem Preissprung um 12.00 Uhr noch in den kommenden Tagen wieder einkassiert werden» dürfe.

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Die Preise waren bereits am Dienstag und Mittwoch gefallen. Am Mittwoch hatte ein Liter E10 im bundesweiten Tagesdurchschnitt laut ADAC 2,242 Euro gekostet – das waren 3,4 Cent weniger als am Montag, ein Liter Diesel hatte mit 2,390 Euro zu Buche geschlagen und war damit 3,5 Cent billiger als am Montag. 

Schon beim vorigen Tankrabatt war umstritten, wie vollständig er weitergegeben wurde. Auch damals hatte sich aber bereits mitten in der Nacht ein deutlicher Rückgang gezeigt. Forscher des Ifo-Instituts haben bereits angekündigt, dass sie die Weitergabe – wie schon beim ersten Tankrabatt – genau analysieren wollen. 

September war mit Abstand teuerster Tankmonat bisher 

Die Bundesregierung hatte den Tankrabatt als Reaktion auf die aktuell extrem hohen Spritpreise auf den Weg gebracht. Der September war der mit Abstand teuerste Tankmonat bisher. Das hatte sich sogar in der Inflationsrate niedergeschlagen. 

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Die Maßnahme ist umstritten, Kritiker verweisen unter anderem darauf, dass der Rabatt ungenau ist, den Anreiz Sprit zu sparen dämpft und nicht komplett beim Verbraucher ankommt. Die Mineralölwirtschaft widerspricht letzterem. Befürworter verweisen unter anderem darauf, dass es aktuell kein besseres Mittel gebe, um Autofahrer zu entlasten.