SPD: «Stahlgipfel» wichtiges Signal, aber viel mehr nötig
Mit einem Spitzentreffen im Kanzleramt will die Bundesregierung die kriselnde Industrie unterstützen. SPD-Fraktionsgeschäftsführer Wiese sagt: Das darf erst der Anfang sein.
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Mit einem Spitzentreffen im Kanzleramt will die Bundesregierung die kriselnde Industrie unterstützen. SPD-Fraktionsgeschäftsführer Wiese sagt: Das darf erst der Anfang sein.
Die deutsche Stahlindustrie steht schwer unter Druck. Nun gibt es im Kanzleramt in der kommenden Woche ein Spitzentreffen.
Ihr Vorgänger saß nur kurz auf dem Chefsessel: Marie Jaroni soll die Stahlsparte von Thyssenkrupp in bessere Zeiten lenken. Eine Premiere für Deutschlands größten Stahlkonzern.
Die EU-Kommission plant, Zölle auf Stahlimporte auf 50 Prozent zu erhöhen und Importquoten deutlich zu senken. Für Deutschland hat diese Entscheidung eine besondere Bedeutung.
Bei der Kabinettsklausur spielte die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft eine große Rolle. Eine wichtige Branche ist besonders unter Druck. Wie kann die Regierung helfen?
Die deutsche Stahlindustrie steckt in der Krise. Die Politik will gegensteuern - aber wie?
Der indische Konzern Jindal Steel verspricht eine «zukunftssichere Lösung» für Deutschlands größten Stahlkonzern. Die Konzernmutter Thyssenkrupp will das Angebot jetzt prüfen. Und die Arbeitnehmer?
Der Stahlindustrie geht es nicht gut. Bei den Tarifverhandlungen legt die IG Metall deshalb Wert auf Beschäftigungssicherung. Völlig ohne Lohnplus soll es aber nicht ausgehen.
Eigentlich sollte bei Arcelormittal in Duisburg künftig ein neuer Großofen flüssigen Stahl erzeugen. Doch dann stoppte der Konzern die Pläne. Die Beschäftigten protestieren auf ungewöhnliche Weise.
Die IG Metall fordert sichere Jobs und einen Inflationsausgleich für 82.000 Stahl-Beschäftigte. Doch die Arbeitgeber blockieren. Kommt es zu Warnstreiks?